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  • klassizismus



    oder: Ludwigs potemkinsches Dorf?


    König Ludwig I. Baumeister Leo von Klenze verändert Münchens Gesicht. Die von seinem Auftraggeber angeregten, griechisch und italienisch inspirierten Bauwerke versetzen den Betrachter auf frappierende Weise teils in die Antike, teils in die Renaissance, teils in den Klassizismus. Was veranlasst den König, sich und sein Volk in eine Kulissenwelt zu versetzen und seine Träumereien zudem zu großen Teilen aus privaten Mitteln zu finanzieren?


    Wie steht dieser eigenwillige Monarch zu den kulturellen Idealen, die er so ausgiebig kopieren lässt? Ist sein Klassizismus Neuinterpretation oder Fassade? Inwieweit reflektiert der Geist vergangener Epochen auf seine Staatsführung?


    Wir blicken hinter die Fassaden von Ludwigs Isar-Athen und Isar-Florenz – lernen Ludwigs Interpretationen von Renaissance und Klassizismus kennen – und kommen damit dem Wortsinn näher als geahnt.


    Ein Exkurs hinter Münchens Fassaden der Renaissance und des Klassizismus. Ein spannender, aufschlussreicher und zum Nachdenken anregender Ausflug in Ludwigs ureigene Geschichtswelt, die insbesondere aus Sicht des Münchens von heute neu betrachtet zu werden verdient.



    Weitere Informationen finden Sie hier >




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